Sneak Peek Sprachentwicklung

Das Gehirn von Babys will sprechen lernen – und die Sprache der Mutter spielt dabei eine besondere Rolle

Unser Gehirn ist von Geburt an darauf ausgelegt, sprechen zu lernen. Und eigentlich geht die Sprachentwicklung sogar noch früher los – bereits im Mutterleib. Das zeigen Untersuchungen, bei denen Forscher das Schreien von Neugeborenen unter die Lupe genommen haben: Deutsche Babys schreien anders als französische – und je komplexer die Sprache ist, umso variantenreicher ist auch das Schreien der Babys.

Die Stimme der Mutter – die im wortwörtlichen Sinne Muttersprache – hat eine besondere Bedeutung für die Sprachentwicklung, das zeigt auch die Hirnforschung: So werden beim Klang der mütterlichen Stimme im Gehirn von Kindern auch Zentren aktiviert, die mit Emotionen assoziiert sind.

Andere Untersuchungen belegen, dass das Gehirn von Kindern besonders sensibel für Sprachinformationen ist – und Babys und kleine Kinder regelrechte Experten darin sind, Wörter und Grammatikregeln zu verarbeiten, und zwar wesentlich besser als Erwachsene.

In welchem Zusammenhang steht Sozialkompetenz und der Klang der mütterlichen Stimme? Lässt sich die Muttersprache auch noch Jahre später nachweisen, selbst wenn sie nicht mehr aktiv genutzt wird – wie bei adoptierten Babys aus anderen Ländern? Warum können Kinder besser Sprachen lernen als Erwachsene? Und was können Eltern tun, um die Sprachentwicklung ihres Kindes zu unterstützen? Das und noch mehr – demnächst in Wunderbar schlaue Babys.

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